Crystal Palace

Drei Jahre haben sie daran gearbeitet, jetzt ist es endlich soweit: “Dawn Of Eternity“ heißt das neue Album der deutschen Artrock-Größe Crystal Palace. Für den Sound zeichnet sich erneut RPWL-Mann Yogi Lang verantwortlich.

Der erste Schritt ist meist der schwierigste – zumal wenn man die Unendlichkeit anstrebt, denn… nun ja, die Unendlichkeit ist ja kein Pappenstiel. Zur Bewältigung einer solchen Aufgabe braucht es insofern schon einen Herkules. Oder eben Crystal Palace, wie die Berliner auf „Dawn of Eternity“ eindrucksvoll beweisen.

 

Künstler-Website: www.crystalpalacemusic.de

Yenz (vocals, bass)
Frank Köhler (keyboards)
Tom Ronney (drums)
Nils Conrad (guitars)
16Mrz 2015

06 Apr 2018 | D-Reichenbach, Artrock-Festival
07 Apr 2018 | D-Oberhausen Zentrum Altenberg (w/ Jadis)

Crystal Palace | Dawn Of Eternity | CD

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Crystal Palace | The System Of Events | CD

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Crystal Palace | Reset | CD

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Diskographie

  1. Dawn Of Eternity

    Crystal Palace | Dawn Of Eternity

    Frustration, Evolution, Faszination

    Der erste Schritt ist meist der schwierigste – zumal wenn man die Unendlichkeit anstrebt, denn… nun ja, die Unendlichkeit ist ja kein Pappenstiel. Zur Bewältigung einer solchen Aufgabe braucht es insofern schon einen Herkules. Oder eben Crystal Palace, wie die Berliner auf Dawn of Eternity eindrucksvoll beweisen.

    Besetzungswechsel haben nicht zum ersten Mal zu Problemen oder gar dem Ende einer Band geführt. Unzählige Mal sind vielversprechende Bands im Strudel der einschlägigen Probleme untergegangen, die es im Laufe der Jahre zu bewältigen gilt. Doch ebenso kann auch das Gegenteil der Fall sein. Und wer konnte damit rechnen, dass Crystal Palace nach dem Ausscheiden von Ex-Drummer Frank Brennekam mit Tom Ronney im Handumdrehen den perfekten Ersatz finden würde, der dann obendrein auch der Katalysator sein würde, welcher die musikalische Evolution befeuern und auch bei der Verarbeitung der schwierigen Trennung mit seinem Vorgänger als Regulativ hilfreich sein würde? Manche Dinge lassen sich nun mal nicht planen, weswegen es rückblickend wohl eine glückliche Fügung des Schicksals ist, zu diesem Besetzungswechsel gezwungen gewesen zu sein.
    War der Sound von Crystal Palace noch auf dem Vorgänger The System of Events hart und direkt, holen die Berliner mittlerweile deutlich weiter aus, begeben sich mutig in weite Sphären und schaffen es auf diese Weise, die Veränderungen zu einer Emanzipation vom Status quo zu nutzen – die Flucht nach vorne, wenn man so will. Dawn of Eternity bringt noch immer eine unheimliche Wucht mit, doch indem man den Grad der Brutalität zurückgefahren und sich so mehr Raum für die Umsetzung der bildhaften Konzeption des Songwriting geschaffen hat, kann man den Dampfhammer nun mit deutlich mehr Präzision ansetzen.
    Nach über 20 Jahren des Bestehens besteht immer die große Gefahr, in einen eintönigen Trott zu verfallen, der Neuauflagen des Vergangenen den täuschenden Glanz des Kreativen und Neuen geben kann. Umso bemerkenswerter ist ein Quantensprung, wie ihn die Berliner auf Dawn of Eternity vollbringen. Man hat hier die einschneidenden Veränderungen kurzerhand genutzt, zur Tugend gemacht und so auch die Anlage der Band auf die nächste Stufe gehievt.
    Wo man sich zuvor noch von Album zu Album in verschiedene Richtungen bewegte, viel versuchte und forsch voran schritt, ist die Ausrichtung nun eindeutig, was umso klarer wird, wenn man die eleganten Strukturen des Songwriting betrachtet. Auf Dawn of Eternity treffen stringente Ideen mit explosiver Sprengkraft auf die quergedachten Experimente, welche etwa das Vorgängeralbum zu einem der europäischen Kritik-Darlings des Progrock Jahres 2013 gemacht hat.
    Crystal Palace schüttelt in diesen elf Stücken die letzten Fesseln ab und entfaltet sich endlich komplett. Das Verbindungsstück, und damit irgendwie das Tor zur Ewigkeit, stellt der Song Any Colour You Need dar, der dem Ex-Drummer gewidmet ist und sich mit der schwierigen Trennung doch auch mit dem nach wie vor hervorragenden Verhältnis befasst, das man pflegt. Und so ist Dawn of Eternity irgendwie genau das: ein in elf Songs verpacktes Sinnbild für den existenziellen Übergang aus Chaos, Turbulenz und dem drohenden Zerfall, hinein in einen Zustand von Dauerhaftigkeit und Stabilität bei gleichzeitigem Bewahren des kontinuierlichen Fortschritts.
    Die Stammbesetzung aus Nils Conrad (Gitarre), Frank Köhler (Keyboards), Tom Ronney (Schlagzeug) und Jenz Uwe Strutz (Gesang, Bass) hat gemeinsam den Sprung ins Ungewisse gewagt, tiefe Täler durchschritten und ist am Ende doch als Sieger im Duell mit den eigenen Dämonen hervorgegangen.
    Der erste Schritt ist getan. Nichts hält die Berliner jetzt noch auf – nächster Halt: Unendlichkeit.

    Veröffentlicht10. Juni 2016
    MediaCDGAOM045
    LabelGentle Art Of Music
    VertriebSoulfood Music
    Yenz (vocals, bass)
    Frank Köhler (keyboards)
    Tom Ronney (drums)
    Nils Conrad (guitars)
    01. Dawn (2:35)
    02. Confess Your Crime (8:26)
    03. Eternal Step (6:31)
    04. Any Colour You Need (8:19)
    05. Daylight After The Rain (3:32)
    06. Fields Of Consciousness (6:35)
    07. Hearts On Sale (5:45)
    08. Eternity (2:00)
    09. All Of This (5:43)
    10. Sky Without Stars (5:21)
    11. The Day That doesn’t End (4.15)
  2. The System Of Events

    Crystal Palace | The System Of Events

    Crystal Palace The System Of Events “The System of Events“ heißt das neue Album der deutschen Artrock-Größe Crystal Palace. Darauf fragen sie: „Gibt es eine Formel, die unser Leben bestimmt?“ Nun ja, man wird sehen… Eine anderes Rätsel haben die vier Berliner hingegen ganz sicher geknackt: Wie muss ein Artrock-Album heute klingen? Antwort: so wie “The System of Events“! Unter Mithilfe eines Dream Teams ist ein wahres Juwel entstanden.

    Nach diversen Veröffentlichungen, Kritiker-Lobeshymnen aus der ganzen Welt und der Produktion einer Fan-Hymne für Deutschlands führenden Eishockey-Club, haben sich Crystal Palace nun mit dem Label Gentle Art of Music zusammengetan und legen am 04. Oktober ein Werk vor, das die Band endgültig als treibende Kraft der deutschen Artrock-Szene etabliert. “The System of Events“ zeichnet sich durch mutiges Songwriting, intelligente Arrangements und einen fesselnden Leitfaden aus, der den Hörer vom ersten bis zum letzten Song mit auf eine spannende Reise nimmt:
Gibt es eine Formel, die unser Leben bestimmt, oder haben wir doch alles selbst in der Hand?
    Der Titelsong etwa erzählt davon, wie sich Menschen nach Schicksalsschlägen völlig neuen Lebenssituationen stellen müssen. Sei es die Bewältigung der menschenverachtenden Brutalität des Breivik-Attentats, die Wut nach der Atom-Katastrophe von Fukushima oder auch das Verarbeiten der ganz eigenen Trauer nach dem plötzlichen Tod eines nahen Verwandten. Crystal Palace verschmelzen diese Emotionen in ihren Kompositionen raffiniert mit musikalischer Virtuosität und schaffen dadurch Stücke, die auch Musikliebhaber jenseits der Genregrenzen berühren.
    Auch auf “The System of Events“ erinnern Crystal Palace an ihre Vorbilder wie Marillion, Dream Theater oder Genesis – und gehen doch ihren ganz eigenen Weg. Zuallererst möchten die Vier mit ihrer Musik nämlich Menschen erreichen. Dass es sich bei “The System of Events“ um ein Werk handelt, das aus Leidenschaft entstanden ist, kann man von der ersten Sekunde an nicht nur hören, sondern man kann es sogar spüren. Der Artrock der Berliner wird immer wieder zu Gänsehaut-Rock.
    Um die Mammut-Aufgabe dieses ambitionierten Projekts umsetzen zu können, haben Crystal Palace eine Mannschaft um sich geschart, die jedem Fan den Puls in schwindelerregende Höhen treibt: für den Sound zeichnet sich RPWL-Mann Yogi Lang verantwortlich, der sich in die Dimensionen der Musik hineingelebt und es geschafft hat, die subtile Komplexität hörbar zu machen, welche den unverwechselbaren Charakter der Songs auf “The System of Events” ausmacht. Ferner hat man sich mit Weltstar Colin Edwin von Porcupine Tree ein echtes Schwergewicht der Szene als Gastmusiker ins Boot geholt. Komplettiert wird das Artrock-Dream-Team von RPWL-Gitarrist Kalle Wallner, der beim Titelsong ebenfalls seinen Teil zur Veredelung dieses Meisterwerks beigetragen hat.
    Bleibt noch eine Frage: bestimmt also eine Formel unser aller Leben, oder nicht? Gibt es ein “System of Events”? Nun ja, falls das so ist, zeigt “The System of Events“: die Formel meint es offensichtlich gut mit Artrock-Fans auf der ganzen Welt.

    Veröffentlicht04. Oktober 2013
    MediaCDGAOM019
    LabelGentle Art Of Music
    VertriebSoulfood Music
    Yenz (vocals, bass)
    Frank Köhler (keyboards)
    Frank Brennekam (drums)
    Nils Conrad (guitars)
    01. Chasing Better Days
    02. As Heaven Dies
    03. Beautiful Nighmare
    04. Green Way
    05. Sleepless
    06. Stunned By The Silence
    07. Breathe
    08. The System Of Events