Schizofrantik

SchizofrantikMit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichten Schizofrantik seit ihrer Gründung 1998 ein Album nach dem anderen und so konnten sie sich kontinuierlich den Status des Geheimtipps in der deutschen Avantgarde-Szene erarbeiten. Das Trio um Mastermind Martin Mayrhofer (Gitarre, Vocals) mit Peter Braun am Bass und Andy Lind an den Drums legt ein Werk vor, auf dem Melodie, Aggression, Emotionalität, musikalisch-technische Virtuosität und ein beeindruckendes Maß an kompositorischem Mut in einer Symbiose koexistieren, die man getrost als vollendet bezeichnen kann.
 Schizofrantik mit dem Begriff „Progrock“ zu überschreiben, würde an biederes Understatement grenzen. Die Ursache dafür liegt in der angesprochenen Furchtlosigkeit. Denn obwohl sein rein musikalischer Einfluss begrenzt ist, bleibt für Schizofrantik weiterhin Frank Zappa der wichtigste aller Pioniere.

Künstler-Website: www.schizofrantik.de

Martin Mayrhofer (vocals, guitar)
Peter Braun (bass)
Andy Lind (drums)

Schizofrantik | The Knight On The Shark | CD

12,90 

Enthält 19% Mwst.
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Schizofrantik | Oddities | CD

12,90 

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Diskographie

  1. The Knight On The Shark

    Schizofrantik | The Knight On The Shark

    Schizofrantik - The Knight On The SharkCD CoverAuf „The Knight on the Shark“ packen die süddeutschen Prog-Avantgardisten von Schizofrantik den Zuhörer und wirbeln ihn durch die Luft, verprügeln und salben ihn, sorgen für Verzweiflung und entlassen ihn am Ende doch mit einem Gefühl der Absolution. Doch das Beste daran: diese sieben Songs lange Reise ist eine helle Freude!
    Hier ist der Bandname Programm: „wild“, „ängstlich“, „überglücklich“, „rasend“, „fieberhaft“. Dies sind alles Worte, mit denen „frantic“ aus dem Englischen übersetzt werden kann und es liegt in der künstlerischen Schizophrenie der Münchner, dass ihr neues Meisterwerk zu jedem Zeitpunkt allen fünf Adjektiven gerecht wird.
    Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichten Schizofrantik seit ihrer Gründung 1998 ein Album nach dem anderen, zuletzt das von der Kritik gefeierte Oddities, und so konnten sie sich kontinuierlich den Status des Geheimtipps in der deutschen Avantgarde-Szene erarbeiten. Mit The Knight on the Shark macht die Band nun jedoch einen wahren Quantensprung in ihrer musikalischen Entwicklung.
    Das Trio um Mastermind Martin Mayrhofer (Gitarre, Vocals) mit Peter Braun am Bass und Andy Lind an den Drums legt ein Werk vor, auf dem Melodie, Aggression, Emotionalität, musikalisch-technische Virtuosität und ein beeindruckendes Maß an kompositorischem Mut in einer Symbiose koexistieren, die man getrost als vollendet bezeichnen kann.
    Bei Einflüssen, die von Bands wie Slayer, Voivod und Celtic Frost über Gothic-New Wave à la Dead Can Dance oder die Einstürzenden Neubauten bis hin zu Primus, Rush, King Crimson und Mr. Bungle reichen, wird dem Hörer schon nach wenigen Momenten klar: das neue Album mit dem Begriff „Progrock“ zu überschreiben, würde an biederes Understatement grenzen. Die Ursache dafür liegt in der angesprochenen Furchtlosigkeit. Denn obwohl sein rein musikalischer Einfluss begrenzt ist, bleibt für Schizofrantik weiterhin Frank Zappa der wichtigste aller Pioniere. „Er hat mir gezeigt, was musikalisch machbar ist und einen neuen Zugang zur Musik offenbart“, sagt Songschreiber Mayrhofer.
    Im Geiste Zappas ist „The Knight on the Shark“ von einer neugierigen Freigeistigkeit geprägt, die es Mayrhofer dann auch erlaubt, in seinen Songs etwa über Cyborg-Hunde, den Zusammenhang zwischen Nazis und LSD, Waisenkinder in der Metzgerei oder eben Ritter auf Haien zu schreiben. Dank den erklärenden Stories im Booklet, wird aus einem überwältigenden Stück Musik ein Gesamtkunstwerk, das sich dem Zuhörer Track für Track öffnet, in bisher ungekannte Dimensionen der Komplexität vorstößt und am Ende eben sehr viel mehr ist als nur die Summe seiner Teile.
    Angesichts des Fehlens von kompositorischer Konventionalität vermutet man schnell das, was Martin Mayrhofer auch selbst bestätigt: er will eigentlich nur spielen. „Ich hab‘ halt einfach den Drang zu komponieren und die Musik aufzunehmen – mehr steckt eigentlich gar nicht dahinter.“
    Auch in dieser Aussage ist der rote Understatement-Faden deutlich erkennbar, denn eins steht zweifelsfrei fest: ohne Schizofrantik entginge nicht nur der Szene sondern auch den Prog-Avantgarde-Fans auf der ganzen Welt ein wahres Meisterwerk.
    Meine Damen und Herren: „The Knight on the Shark.“

    Veröffentlicht08.11.2013
    MediaCDGAOM020
    LabelGentle Art Of Music
    VertriebSoulfood Music
    Martin Mayrhofer (vocals, guitar)
    Peter Braun (bass)
    Andy Lind (drums)
    01. The Knight On The Shark Beside The Ship Which Is Not Sunken Yet
    02. Marching Through The Meadow
    03. The Human Slaughter Tango
    04. Nazis On LSD
    05. Psychic Scars
    06. Liquid Light
    07. Thanx Dog
  2. Oddities

    Schizofrantik | Oddities

    Schizofrantik - Oddities Seit einigen Jahren spielen SCHIZOFRANTIK bereits live, und haben es 2007 sogar auf das bekannte „Burg Herzberg“ – Festival geschafft. Nun veröffentlichen sie ihr Debütalbum „ODDITIES“ auf dem deutschen Proglabel „GENTLE ART OF MUSIC“, und brechen in gewohnter Avantgarde – Manier mit allen musikalischen und gesellschaftlichen Konventionen.
    Bereits bei der Namensgebung bringen die vier Münchner ihr Weltbild auf den Punkt: Die Kombination aus „Schizophrenie“ und „Emotionsrausch“, die Zerrissenheit zwischen Chaos und Ordnung, technischer Versiertheit und Losgelassenheit, sind mit jedem Ton spürbar. Nicht verwunderlich ist es hierbei, dass MARTIN MAYRHOFER, der Kopf der Band, nicht nur mit dem „Superdrummer“ MARCO MINNEMANN, sondern auch jahrelang mit der allbekannten Jazzmetal-Band „PANZERBALLETT“ gemeinsame Wege ging und sich eine mehr als versierte Band für sein Projekt als Verstärkung ins Boot geholt hat: Sowohl Keyboarder MARKUS JEHLE (RPWL) als auch Drummer ANDY LIND (ACHT, LIND,….) sind in der Musikszene als fixe Größen bekannt.
    Für ihr Studiodebüt haben sich SCHIZOFRANTIK ein ebenso zum Image passendes Thema für ihr Konzeptalbum zu eigen gemacht: „ODDITIES“ beschäftigt sich mit dem Lynch-Klassiker „DER ELEPHANTENMENSCH “, in dem Protagonist John Merrick, gefangen zwischen Ausgrenzung und Akzeptanz, im ewigen Kampf um Menschlichkeit steht und schlussendlich verzweifelt aufgibt. Das gesellschaftskritische Konzeptalbum, basierend auf einer wahren Begebenheit, lässt besonders bei dieser außergewöhnlichen Hauptfigur Platz für viele Gefühlsfacetten: Einsamkeit, Andersartigkeit, aber auch Vertrauen und Träumerei sind Teil der Geschichte um „ODDITIES“.
    Selbst solche komplexen Themen stellen für MARTIN MAYRHOFER und seine Band keinerlei Schwierigkeiten dar: „Da wir alle musikalisch offen und keinesfalls festgelegt sind, können wir die Emotionen fließen lassen und außerhalb der Schubladen denken. SCHIZOFRANTIK steht für mich für die standartisierte Vermeidung einer Festlegung auf bestehende Stilistiken – vielleicht hat mich deshalb David Lynch schon immer fasziniert.“. Ob sphärische Gitarren-Flächen, die von brachialen Metalriffs zerstört werden, oder verzweifelte Befreiungsschreie, die dem Zuhörer die Nackenhaare zu Berge stehen lassen – bei SCHIZOFRANTIK ist trotz der vertrackten Rhythmuswechsel und non-konformen Songstrukturen eine erstaunliche Emotionalität allgegenwärtig.
    Wir dürfen gespannt sein, was diese Band live an Überraschungen bereit hält.

    Veröffentlicht28.10.2011
    MediaCDGAOM008
    LabelGentle Art Of Music
    VertriebSoulfood Music
    Martin Mayrhofer (vocals, guitar)
    Markus Jehle (keyboards)
    Peter Braun (bass)
    Andy Lind (drums)
    Gäste:
    Jan Zehrfeld, Panzerballett (guitar)
    Conny Kreitmeier  (vocals)
    01. My Ponytail
    02. Last Signal Distorted
    03. It Happens
    04. Red Dragon In A Möbius Strip
    05. Waltz
    06. John Merrick
    07. BifurKations
    08. Eleven
    09. Nerds Don’t Smoke
    10. Rabbit Hole