Subsignal

Subsignal | La MuertaManchmal spürt man als Band bereits beim Betreten der Bühne, dass es ein besonderer Abend werden könnte. Und manchmal gibt es sie, diese magischen Abende, an denen einfach alles passt: die Technik funktioniert, das Publikum geht mit und die Musiker sprudeln über vor Spielfreude. So in etwa muss es sich am 28. März 2019 im Live Club „Das Rind“ beim Live Konzert von Subsignal zugetragen haben. Und zum Glück hat jemand rechtzeitig auf Aufnahme gedrückt.

Mit ihrem Live Album „A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019“ belegen Subsignal nach sechs Studio Alben eindrucksvoll, dass sie musikalisch (und konzeptionell) weit genug gereift sind, um ein authentisches und eindrucksvolles Live Album zu zulassen.

Künstler-Website: www.subsignalband.com

SmartURL: www.smarturl.it/Subsignal_LaMuerta

Markus Steffen (Gitarre)
Arno Menses (Gesang)
Ralf Schwager (Bass)
Markus Maichel (Keyboards)
Dirk Brand (Schlagzeug)

Diskographie

  1. A Song For The Homelesss – Live in Rüsselsheim 2019

    Subsignal | A Song For The Homelesss – Live in Rüsselsheim 2019

    Manchmal spürt man als Band bereits beim Betreten der Bühne, dass es ein besonderer Abend werden könnte. Und manchmal gibt es sie, diese magischen Abende, an denen einfach alles passt: die Technik funktioniert, das Publikum geht mit und die Musiker sprudeln über vor Spielfreude. So in etwa muss es sich am 28. März 2019 im Live Club „Das Rind“ beim Live Konzert von Subsignal zugetragen haben. Und zum Glück hat jemand rechtzeitig auf Aufnahme gedrückt.
    Die meisten aktuellen Live Alben verleugnen mit ihrem auf Chrom-Hochglanz poliertem Sound, perfekter Performance und künstlich zugemischten Stadion Jubel die eigentliche Idee des Live Albums: die Stimmung des Konzerts an diesem einen Abend einzufangen, mit allem was dazu gehört.
    Mit ihrem Live Album „A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019“ belegen Subsignal nach sechs Studio Alben eindrucksvoll, dass sie musikalisch (und konzeptionell) weit genug gereift sind, um ein authentisches und eindrucksvolles Live Album zu zulassen.
    Sie sind dabei nicht der Versuchung erlegen, das musikalisch komplexe Material auch live auf der Bühne möglichst perfekt und so nah am Studio-Sound wie möglich spielen zu wollen.
    Anstatt dessen präsentiert sich das Line-Up um Arno Menses am Gesang, Ralf Schwager am Bass, Markus Maichel an den Keys, Dirk Brand an den Drums und Markus Steffen an der Gitarre als authentischer musikalischer Organismus, der die eigenen Stücke auch live mit Herz, Dynamik und einer unglaublichen Spielfreude aufführt. Man hört und spürt auf „Songs for the Homeless“ förmlich, dass die aktuelle Besetzung von Subsignal bereits seit einigen Jahren konstant gemeinsam zusammenspielt.
    Die musikalischen Qualitäten von Subsignal werden durch den äußerst energiegeladenen und transparenten Mix von Produzent/Mixing Engineer Yogi Lang mit viel Gespür für die Dynamik der Stücke in Szene gesetzt. Auch hier hört und spürt man, dass er die Musik von Subsignal versteht und mit der Band vertraut ist, hat er doch (gemeinsam mit Kalle Wallner) Subsignals letztes Studioalbums „La Muerta“ produziert und gemischt.
    Die Setlist von „A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019“ spiegelt Subsignals vielfältige musikalische Facetten wider, die von innovativem Progressive-Rock über AOR und Metal bis hin zum Pop reichen. Bestimmende Elemente von Subsignals Musik sind eine gewisse Melancholie gepaart mit Virtuosität, emotionalen melodischen Passagen und ein tiefes Verständnis für komplexe Arrangements.
    „A Song for the Homeless – Live in Rüsselsheim 2019“ enthält einige Stücke von „La Muerta“, aber auch Songs von älteren Alben, wie etwa der Opener „Touchstones“ vom gleichnamigen 2011er Album oder „The Sea“. Selbst ein komplexes Stück wie „The Passage“ mit seinen vielen verschiedenen Parts, Akustikgitarren und Dirk Brands Drum Solo geht der Band leicht von der Hand und ist eines der absoluten Glanzlichter des Albums.
    Nur wenigen Live Alben gelingt es, den Zauber des Moments einzufangen und dem Hörer das Gefühl zu vermitteln, diesen einen magischen Abend live mit der Band und dem Publikum gelebt zu haben. „Live in Rüsselsheim 2019“ ist eines dieser raren Alben, dem dieses Kunststück gelingt. Gleichzeitig dokumentiert das Live Album die eindrucksvolle musikalische Vielfalt und Virtuosität, die die Musik von Subsignal auszeichnet. Für Einsteiger das ideale Album, um Subsignal als Band kennen zu lernen, für Fans eine Gelegenheit, das bekannte Repertoire auf eine neue Art zu erleben. Fast so, als wäre man in Rüsselsheim gewesen.

    Veröffentlichung 22.05.2020
    Media CD (Digipak) GAOM065
    LP 2Vinyl Gatefold (lim. Ed. in Farbe) GAOM065LP
    Label Gentle Art Of Music
    Vertrieb Soulfood Music
    Markus Steffen (Gitarre)
    Arno Menses (Gesang)
    Ralf Schwager (Bass)
    Markus Maichel (Keyboards)
    Dirk Brand (Schlagzeug)
    1. Touchstones
    2. Ashes of Summer
    3. The Bells of Lyonesse
    4. The Sea
    5. Walking with Ghosts
    6. Even though the Stars don’t shine
    7. The Passage (incl. drum solo)
    8. La Muerta
    9. My Sanctuary
    10. Time and Again
    11. Paraiso
    12. Paradigm

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  2. La Muerta

    Subsignal | La Muerta

    Subsignal | La Muerta Entdeckungsreise

    Gute zwei Jahre haben sich Subsignal genommen, um mit „La Muerta“ nun endlich ihren neuen Longplayer vorzulegen. Wie bei den Recken um das Ex-Sieges Even-Duo Markus Steffen und Arno Menses nicht anders zu erwarten, schicken sie den Hörer auf eine ebenso komplexe wie ereignisreiche Entdeckungsreise. Den Pfad zu „La Muerta“ haben Subsignal diesmal jedoch bewusst einen Tick zugänglicher gestaltet als dies noch auf dem Vorgänger der Fall war…

    Es ist das grundlegende Gesetz bei Subsignal, von Album zu Album bewusst neue Reiz- und Schwerpunkte zu setzen. So unterschrieb man im Vorfeld von „La Muerta“ nicht nur einen neuen Plattenvertrag, sondern entschied sich auch für eine veränderte Herangehensweise bei der künstlerischen Gewichtung. Wo man auf früheren Alben noch die sprichwörtliche Fackel schwang, um den Konsumenten durch das Dickicht des technisch vertrackten Progressive-Unterholzes zu lotsen, vertrauen Subsignal diesmal aktiv auf die Kraft des Songwritings sowie die Intuition des Publikums, bieten aber doch hier und da Hilfestellungen. So nimmt die typische Subsignal-Energie auf „La Muerta“ eine zwar mitnichten weniger prominente, dabei aber doch deutlich subtilere Rolle ein. Gleiches gilt für die technische Finesse im Musikalischen: noch immer ist sie treibendes Element, doch springt sie dem Hörer nicht mehr ins Gesicht, sondern pirscht sich vielmehr aus der – nur scheinbar! – diffusen Atmosphäre an, um dann ihre gewohnte Wirkung zu erzielen.

    Als Gegenpol zum sehr intensiven Vorgänger „The Beacons of Somewhere Sometime“ ging man diesmal deutlich instinktiver zur Sache und setzte auf mehr Transparenz in Material und Produktion, was unweigerlich die unbewusste Mithilfe des Zuhörers fordert. Ein mutiger Ansatz, der bei Subsignal nicht nur großes Selbstvertrauen in das eigene Songwriting, sondern auch ein nicht geringes Maß an Wertschätzung für die Zuhörerschaft erkennen lässt. „La Muerta“ zeigt: wer viel riskiert, kann im großen Stil gewinnen!

    Inhaltlich befasst sich Markus Steffen mit der Verarbeitung persönlicher Anliegen und vollbringt dabei meisterhaft den Balanceakt zwischen größter Ehrlichkeit und gleichzeitiger Vermeidung eines Abdriftens in bloße Befindlichkeitslyrik. Für Text wie Musik gilt: die Band hat es auf diesem Album gesamtkünstlerisch geschafft, trotz großer Emotionalität genug Distanz zur Wahrheit zu schaffen, sodass deren Strahlkraft den Zuhörer zwar berührt, ihm jedoch kein vorgefertigtes Denkkorsett anlegt. Subsignal weisen auf „La Muerta“ einen lyrischen Weg – finden, erkunden und erleben darf diesen das Publikum jedoch durch die eigenen Augen und Ohren.

    Das mittlerweile seit geraumer Zeit beständige Lineup aus Markus Steffen (Gitarre), Arno Menses (Gesang), Ralf Schwager (Bass), Markus Maichel (Keyboards) und Dirk Brand (Schlagzeug) ist mittlerweile ein perfekt abgestimmtes Team. Und das kann man hören: um die musikalisch-mechanische Mikrojustierung hat sich hier offensichtlich niemand mehr zu kümmern brauchen. Vielmehr kann man auf „La Muerta“ eine verschworene Mannschaft erleben, die ihre ganze Energie in den Makroprozess des großen Ganzen steckt. Ein neues Album mag immer als Trip ins Unbekannte beginnen, doch es besteht kein Zweifel: Subsignal hatten eine sehr klare Vorstellung, wohin es mit „La Muerta“ gehen sollte und wie man dorthin gelangt.

    Für die Produktion verpflichtete man die RPWL-Recken Yogi Lang und Kalle Wallner. Das Duo beweist grandioses Gespür und gibt den Songs die nötige Luft zum Atmen, ohne dabei aber die Dichte zu beschneiden, welche der vielschichtigen Entdeckungsreise namens „La Muerta“ eine weitere Dimension verleiht.

    Die Pfade sind gekennzeichnet, der Proviant ist gepackt. Auf ins Abenteuer! Gute Reise!

    Veröffentlicht 25.05.2018
    Media CD (Digipak mit Hochprägung) GAOM058
    LP 2Vinyl Gatefold GAOM058LP
    Label Gentle Art Of Music
    Vertrieb Soulfood Music
    Markus Steffen (Gitarre)
    Arno Menses (Gesang)
    Ralf Schwager (Bass)
    Markus Maichel (Keyboards)
    Dirk Brand (Schlagzeug)

    Gastmusiker:
    Marjana Semkina, Gesang (Track 11)
    Markus Jehle, Piano (Track 11)
    Kalle Wallner, Gitarre
    Yogi Lang, Keyboards

    01. 271 Days
    02. La Muerta
    03. The Bells Of Lyonesse
    04. Every Able Hand
    05. Teardrops Will Dry In Source Of Origin
    06. The Approaches
    07. Even Though The Stars Don’t Shine
    08. The Passage
    09. When All The Trains Are Sleeping
    10. As Birds On Pinions Free
    11. Some Kind Of Drowning

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